WePad statt iPad: Apple bekommt Konkurrenz

wepadZum Wochenauftakt gaben die Produzenten des WePad in Berlin weitere Details zu ihrer neuen Entwicklung bekannt.

Die WePad GmbH, hervorgegangen aus dem Technikunternehmen 4tiitoo und dem auf Suchmaschinentechnik konzentrierenden Betrieb Neofonie, konnte bereits Intel und Adobe als Kooperationspartner gewinnen.
Nun präsentierte der Hersteller endlich Details zur technischen Aufmachung des WePad, zu seinem Preis und seiner Verfügbarkeit.

WePad: Zwei Modelle erhältlich

Das WePad soll Verbrauchern in zwei verschiedenen Varianten angeboten werden. So soll die günstige Variante bei einem Preis von 449 Euro liegen, und über einen 16 GB Speicherplatz sowie WLAN-Verbindung verfügen. Die zweite Version des WePad überzeugt für 569 Euro zusätzlich durch ein UMTS-Modem und einer Speicherkapazität von 32 GB. Beide Geräte sollen laut Herstellerangaben keinen Simlock besitzen und können somit – anders als das iPad von Apple – auch mit klassischen SIM-Karten genutzt werden, um mobil zu surfen.

Auch Flash- und Java-Apps werden unterstützt

Ein weiterer Vorteil des WePad zum Apple iPad: Die angepasste Linux-Version des neuen WePads unterstützt nicht nur die eigenen Apps, sondern über einen Meta-Store auch die Anwendungen von Google Android sowie Java-, Flash-, Linux- und AIR-basierende Programme. Die WePad GmbH erhofft sich dadurch eine große Gemeinschaft, die zur Erweiterung des Systems beiträgt.

WePad: Geringere Akku-Laufzeit als das iPad

Das iPad hat derzeit nur einen entscheidenden Pluspunkt gegenüber dem WePad: Die Akkulaufzeit ist deutlich länger. Während das iPad bis zu 10 Stunden durchhält, ist die Akkuleistung beim WePad bereits nach sechs Stunden verbraucht.

Ab dem 27. April Vorbestellung möglich

Bereits ab dem 27. April soll das WePad vorbestellt werden können. Im Mai soll eine Roadshow für das neue Tablet stattfinden, im Juli die ersten Geräte ausgeliefert werden. Im August 2010 soll dann der offizielle Verkaufsstart für das WePad losgehen.

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